Orange Days

Orange the World

Gewalt gegen Frauen geht uns alle an!

#orangetheworld
#readthesigns

25. November - 10.. Dezember

NEIN zu Gewalt an Mädchen und Frauen

Vom 25. November bis 10. Dezember setzen wir gemeinsam ein Zeichen gegen die weit verbreitete Gewalt gegenüber Frauen, Mädchen und queeren Personen und fordern entschieden das Ende dieser Gewalt. Unter dem Motto #ReadTheSigns sensibilisieren wir für Anzeichen einer toxischen Beziehung, um häusliche Gewalt zu verhindern. Gleichzeitig appellieren wir an die Unterstützung der lokalen Frauennotrufe.

Die Dringlichkeit der Prävention häuslicher Gewalt im Blickpunkt dieses Jahres wird durch beunruhigende Statistiken verdeutlicht. Laut Statista sind 98,1 Prozent der Opfer von Vergewaltigung oder sexueller Nötigung innerhalb von Partnerschaften Frauen. Ein Drittel aller Frauen wird im Verlauf ihres Lebens Opfer physischer oder sexualisierter Gewalt, wobei ein Viertel davon Täter in ihrem aktuellen oder ehemaligen Partner findet. Diese alarmierenden Fakten haben sich während der Corona-Pandemie für Frauen und Kinder noch weiter verschärft.

2023 liegt der Fokus auf Gewalt gegen Frauen und Mädchen im öffentlichen Leben und der digitalen Welt.

„Wir legen den Fokus auf die Vorbeugung häuslicher Gewalt. Nicht nur die erfassten Zahlen in Deutschland sind alarmierend. Wir gehen auch von einer extrem hohen Dunkelziffer aus. Häusliche Gewalt kann alle treffen. Mit ReadTheSigns möchten wir Frauen, aber auch die breite Bevölkerung für dieses wichtige Thema sensibilisieren.“

Anne Dörrhöfer
Präsidentin von Soroptimist International Deutschland

FAQ

Fragen und Antworten zu den Orange Days

Was versteht man unter "Orange Days"?

Der "Orange Day" erstreckt sich vom 25. November bis zum 10. Dezember als Teil der globalen Kampagne zur Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen. In diesem Zeitraum wird auf vielfältige Weise, einschließlich symbolischer Beleuchtung und verschiedener Aktionen, weltweit Bewusstsein für das Thema geschaffen, um eine Zukunft ohne Gewalt zu fördern.

Was ist der Ursprung der Orange Days?

Die "Orange Days" haben ihren Ursprung in der internationalen Kampagne "Orange the World" der Vereinten Nationen. Diese Initiative begann im Jahr 1991, als die UN den 25. November als den Internationalen Tag zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen festlegten. Die Kampagne erstreckt sich nun bis zum 10. Dezember, dem Internationalen Tag der Menschenrechte, und nutzt diesen Zeitraum, um weltweit auf das drängende Problem der Gewalt gegen Frauen, Mädchen und queere Personen aufmerksam zu machen.

Welche Aktionen werden während der "Orange Days" durchgeführt?

Während der "Orange Days" werden vielfältige Aktionen durchgeführt, darunter das Beleuchten von Gebäuden und Denkmälern in orangefarbenem Licht, um auf Gewalt gegen Frauen aufmerksam zu machen. Es finden auch Veranstaltungen wie Workshops, Vorträge, Diskussionen und kreative Aktivitäten statt, um das Bewusstsein zu schärfen. Viele Organisationen und Gemeinschaften initiieren während dieser Zeit Kampagnen und soziale Medienaktionen, um gemeinsam ein Zeichen gegen Gewalt zu setzen und Unterstützung zu fördern. Indem Menschen orangefarbene Kleidung tragen oder digitale Plattformen nutzen, beteiligen sie sich aktiv daran, eine Welt ohne Gewalt zu fördern.

Wir selbst beteiligen uns mit der Aktion "Gewalt kommt nicht in die Tüte".
Zur Brötchentütenaktion → 

Ich bin selbst betroffen. Was kann ich tun?

Wenn Sie von Gewalt betroffen sind, wählen Sie die Nummer des Hilfetelefons für Gewalt gegen Frauen: 08000 116 016. Die Mitarbeiter stehen Ihnen rund um die Uhr, 365 Tage im Jahr, zur Verfügung. Sie bieten anonyme, kostenlose Beratung in 18 Sprachen. Wenn ein Anruf schwierig ist, können Sie auch die kostenfreie Chat- und E-Mail-Beratung über die Webseite www.hilfetelefon.de in Anspruch nehmen.

Eine weltweite Stimme für Frauen

Soroptimist International (SI) ist eins der weltweit größten Netzwerke berufstätiger Frauen mit gesellschaftspolitischem Engagement. In Deutschland zählt die Organisation aktuell über 6.700 Mitglieder in mehr als 220 regionalen Clubs. Das Netzwerk hat es sich zum Ziel gesetzt, die Gleichstellung der Frauen in rechtlicher, sozialer und beruflicher Hinsicht zu erlangen und setzt sich für einen höheren Anteil an Frauen in Führungspositionen, für die Verhinderung jeglicher Gewalt gegen Frauen und Mädchen und für den ungehinderten Zugang zu Bildung und Ausbildung für Frauen und Mädchen ein.